Rohrabschottung PYROSTAT-UNI plus K

Anwendungsbereich
Brandschutztechnische Abschottung für brennbare Rohrummantelungen (aus Synthese-Kautschuk, Mineralfasern, Polyurethan bzw. Schaumglas) und ohne Rohrummantelung von brennbaren Rohrleitungen aus in der Feuerwiderstandsklasse R 90 / R 120 bestehend aus einer um die Isolierung gewickelten Matte aus dem im Brandfalle aufschäumendem Baustoff „Intumeszierende Matte“. Die Rohrleitungsanlagen dürfen verwendet werden für Wasser- und Dampfheizungen, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, nichtbrennbare Flüssigkeiten, Dämpfe oder Stäube, nichtbrennbare Gase (keine Lüftungsleitungen), Rohrpostleitungen (Fahrrohre) sowie Staub-saugleitungen bzw. brennbare Flüssigkeiten, brennbare oder brandfördernde Gase oder brennbare Stäube. Die Rohrabschottung darf in tragende und nichttragende, raumabschließende Wände und Decken mindestens der Feuerwiderstandsklasse F 90 (F 120) eingebaut werden. Wände müssen mindestens 100 mm dick und Decken mindestens 150 mm dick sein.

Die Rohrummantelung wird im Bereich des Bauteils auf beiden Seiten mit einer „Intumeszierenden Matte“ in einer Breite von mindestens 125 mm zweilagig so umwickelt, dass beiderseits beim Wandeinbau ein Überstand von 75 mm (50 mm) vorhanden ist (für Bauteildicken von 150 mm). Die Restfuge zwischen der Rohrabschottung und der Bauteillaibung ist hohlraumfüllend mit Mörtel z.B. M 30- OPTI oder Beton zu verschließen.

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung:
Der Baustoff „Intumeszierende Matte“ ist bauaufsichtlich zugelassen unter Z-19.11-1439 DIBt).

Rohrabschottung „PYROSTAT-…plus K“ ABZ Z-19.17-1935

Anwendungsbeispiele